Highlights & Ausflüge

Unterwegs auf Kuba

Die krokodilförmige Insel Kuba hat sowohl landschaftlich als auch kulturell einiges zu bieten. Ob man sich in eines der zahlreichen Naturschutzgebiete begibt und dort in Mangrovenwäldern, Regenwäldern der im grünen Gebirge umherwandert oder sich in einer der schönen Städte zurück in die Kolonialzeit versetzen lässt, dieses Land wird einen nicht mehr loslassen.
Einige starten ihrer Entdeckungstour im Westen Kubas in der Provinz Pinar del Rio. Dieses Gebiet ist bekannt für seine Tabakplantagen.
Begibt man sich von dort aus Richtung Havanna gelangt man in das Tal Valle de Vinales, welches mit Kalksteinkegeln (Mogotes) gesäumt ist und in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. In Havanna selbst pulsiert das Leben. Fröhliches Gelächter, Musik und lautstarke Diskussionen begleiten einen durch die kleinen Gassen und breiten Boulevards. Die Stadt hat einen einmaligen Charme, der ihr durch den Mix aus alten verfallen Gebäuden und renovierten Prachtbauten aus der Zeit der spanischen Kolonialzeit verliehen wird und ist auch wie gemacht um zum spanisch lernen im Zuge eines Sprachkurses. In der Region Matanzas ändert sich das Landschaftsbild, das hier von weitläufigen Obstplantagen bestimmt ist. 

 

Natur erleben und Städte erkunden

Im rauen Osten hinter Camagüey befindet sich die größte Gebirgskette auf Kuba. Große Teile davon sind Schutzgebiet, wie der Nationalpark Desembarco del Granma, Sierra Maestra und Turquino in denen Naturfreunde die unberührten Regenwälder mit ihren zahlreichen Tier- und Pflanzenarten bewundern können. Viele Arten von Flora und Fauna sind endemische Arten, die ausschließlich in den östlichen Bergregionen Kubas vorkommen wie der Kuba-Sittich und einige Orchideenarten. Neben vielen kleinen Hotels und Pensionen können sie auf vielen Portalen auch direkt von privat eine Ferienwohnung für ihren Aufenthalt in Kubas wunderschöner Natur buchen.
Ein Highlight unter Kubas charismatischen Städten ist die Santiago de Cuba. Während der Kolonialisierung wurden hierher viele Tausende Sklaven aus Westafrika verschleppt. Bis heute ist hier der Einfluss der afrikanischen Kultur am stärksten zu spüren und lässt deshalb bei vielen Besuchern das Karibik-Feeling aufkommen.
Wer sich auf den Spuren Hemingways bewegen will, sollte dem kleinen Fischerdorf Cojimar einen Besuch abstatten. Die Bucht nicht weit von Havanna ist der Schauplatz im Buch „Der alte Mann und das Meer“. Für diese Geschichte erhielt der Schriftsteller 1954 den Literaturnobelpreis.
Am Hafen erinnert eine Büste an den Amerikaner.
Das ehemalige Wohnhaus von Hemingway die Finca „La Vigía“ kann man heute noch von außen besichtigen. Die Lieblingsbar Hemingways  „Bodeguita del Medio“ befindet sich in der Altstadt von Havanna und  ist ebenso ein Muss für echte Hemingway Verehrer, wie das Restaurant „Floridita“. Am Besten man tut es dem Schriftsteller gleich der einmal sagte: „Mein Mojito in meiner Bodeguita, meinen Daiquiri in meiner Floridita“.